| Schautafeln informieren
über die erste urkundliche Erwähnung von "Schmul Levi" im Jahre 1638 und
erklären die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung und ihre Kultur. |
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Zum Teil Jahrhunderte alte
Gebrauchs- und Ritualgegenstände, werden in Glasvitrinen gezeigt.
Mehr als 200 Jahre jüdisches Leben werden dargestellt und dokumentiert.. |
| In Steinbach am Glan wurde 1725 eine der
frühesten Synagogen jüdischer Landgemeinden errichtet. Zu dieser Zeit lebten schon seit
Jahrzehnten Juden in der Region. Der Ort entwickelte sich zu einem Zentrum des jüdischen
Lebens in der Westpfalz. Als sich in der Mitte des 19. Jahrh. der Bevölkerungsanteil zu
fast 30 Prozent aus Mitgliedern der jüdischen Kultusgemeinde zusammensetzte, hatte sich
der Alltag zwischen Christen und Juden genauso eingespielt wie zwischen Protestanten und
Katholiken. Sie alle taten ihr Bestes, um in dem armen Landstrich des Westrich ihr
Auskommen für sich und ihre Familien zu sichern. |
| Das
Miteinander brachte für alle Vorteile. Ein auffallendes Beispiel ist der Gründer der
westpfälz. Diamantindustrie, Isidor Triefus, der seine internationalen Kontakte zum Wohle
der ganzen Region nutzen konnte. |
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| Nach dem 1. Weltkrieg setzen sich völkische
und antisemitische Strömungen auch in dem Seitental des Glans durch. Für die in der
Kultusgemeinde Steinbach lebenden Juden brach mit der Gründung der "Deutsche
Arbeiterpartei" und den Folgegründungen der NSDAP in der Pfalz eine schlimme Zeit
an. |
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